Wenn wir an Modenschauen denken, sehen wir mehr oder weniger hübsche Models in manchmal atemberaubender Robe. Den Stress hinter dem Laufsteg bekommen wir genauso wenig mit wie die Organisation und Planung davor. Das Wichtigste soll an dieser Stelle natürlich zuerst genannt werden: Die Kleidung. Hosen, Röcke, Kleider und Accessoires müssen entworfen und angefertigt werden. Meist erfolgt dies unter Zeitdruck, da eine neue Kollektion pünktlich zu Saisonbeginn beziehungsweise noch etliche Zeit früher, fertig gestellt sein muss. Sind die Outfits bereit, müssen noch entsprechende Model gefunden werden, die die Kleidung so präsentieren, wie sich die Designer es wünschen. Diese Suche nimmt mal mehr, mal weniger Zeit in Anspruch, je nachdem wie schnell die Designer passende Models entdeckt haben. Meist ist dann schon bekannt, auf welchem Laufsteg die Kollektion stattfindet. Wenn nicht, muss dies noch schnellst möglichst erfolgen. Einladungen für prominente Gäste und die Presse werden geschrieben und verschickt und die Zeit wird immer knapper bis die Modenschau beginnt. Ist der große Tag angebrochen, fängt die Vorbereitung bereits in aller Frühe an. Catering Services liefern Essen für die fleißigen Helfer und Models, während diese schon in der Maske sitzen und geschminkt werden. Dann wird die Choreografie durchgegangen und geprobt. Wie sollen die Models laufen? Wie lang sind die Zeitabstände bis das nächste Model den Laufsteg betritt und so weiter. Hektisch geht es dabei in den meisten Fällen zu. Mehr Stress gibt es aber, wenn die Modenschau in vollen Gange ist. In Windeseile müssen dann die Kleider gewechselt werden. Schuhe, Schmuck, Kleidung und Make-Up – Alles muss stimmen, wenn die Mädchen auf den Laufsteg gehen. Ein Glück helfen den Mädchen fleißige Mitarbeiter, die Sie beim Umziehen unterstützen und sagen, wann Sie auf den Laufsteg sollen. Von alledem bekommen die Zuschauer nichts mit. Diese erfreuen sich an einer hoffentlich gelungenen Show.






